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CGC oder PSA — was lohnt sich für welche Karte?

Beide Anbieter bewerten auf einer Skala bis 10, beide versiegeln die Karte in einem Slab — trotzdem ist die Wahl nicht beliebig. Sie hängt davon ab, was du mit der Karte vorhast.

PSA

PSA ist die bekannteste Instanz und im Wiederverkauf am breitesten akzeptiert. Wer eine teure Vintage-Karte oder ein bekanntes Chase-Motiv einsenden will, fährt damit meist am besten: Der Markt kennt die Labels, und die Preisdatenbanken sind gut gefüllt. Dafür bewertet PSA übergreifend und weist keine Teilnoten aus — du erfährst also nicht, welches Kriterium die Note gedrückt hat.

CGC

CGC gibt Teilnoten für Zentrierung, Ecken, Kanten und Oberfläche an. Das ist hilfreich, wenn du deine eigene Einschätzung schulen willst oder wenn eine Karte knapp an der 10 vorbeischrammt und du wissen willst, warum. CGC ist außerdem oft günstiger und schneller — gerade bei modernen Karten in großerer Stückzahl ein Argument.

Kurz gefasst

  • Teure Vintage-Karte, die verkauft werden soll: eher PSA.
  • Moderne Karten, größere Mengen, eigene Sammlung: CGC ist meist der bessere Schnitt aus Preis, Tempo und Information.
  • Karten unter etwa 50 € Marktwert: rechne vorher nach. Die Grading-Kosten stehen sonst schnell in keinem Verhältnis zum Ergebnis.

Wenn du unsicher bist, bring die Karte im Laden vorbei oder schick uns ein Foto. Wir sagen dir ehrlich, ob sich das Einsenden lohnt.

Was ist meine Sammlung wirklich wert?